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Reute - Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen zog es bereits vor offiziellem Beginn um 11 Uhr die Menschen nach Reute. Profiverkäufer kamen sogar von weither angereist, um möglichst die ersten Schnäppchen zu ergattern, bevor die „Allgemeinheit“ sich auf den Weg machte.

 

 

Es wurde gezielt nach bestimmten Raritäten gesucht wie Schmuck und besondere exotische Waren. Versierte Flohmarktgänger erkannten diese bereits bei der Anreise. Umso entspannter wurde es, als sich Familien mit Kind und Kegel, Kinderwagen und Fahrrad auf die Reise durch den charmanten Ort machten.

Jeder auf der Suche nach der Rarität oder vielleicht eines schönen neuen Kleidungsstückes. Kleidung so konnte man überall vernehmen, war sehr gut zu verkaufen. Besonders Kinderkleidung war gefragt. Selbst ein PKW war zu verkaufen. Besonders praktisch fanden die Verkäufer, dass man auch Möbel verkaufen kann, da der Transport kein Problem darstellt. Wenn man auf die sonstigen Flohmärkte z.b. geht ist es immer eine Frage was nehme ich mit, was passt in den Kofferraum? Außerdem werden die Standgebühren immer teurer, so dass es sich manchmal gar nicht lohnt, auf einen großen Flohmarkt zu gehen.

 

 

Überall sah man Menschen stehen, die in fröhlicher Runde im Gespräch miteinander waren. Genau so war es gedacht, wie Luisa Floß diese Woche im Gespräch mitteilte. Selbst langjährige Flohmarktgängerin kam es zu der Idee, als sie im Sommer beim Besuch der Familie in Heilbronn das erste Mal mit dem Erlebnis Dorfflohmarkt in Berührung kam. Begeistert beschloss sie mit ihrem Mann, „Komm lass uns das in Reute versuchen“. Gesagt getan, ging sie mit dieser Idee auf den Ortsvorsteher Achim Strobel zu, der begeistert von dieser Idee war (und natürlich auch mit einem Stand teilnahm) und ihr Unterstützung zusagte. So war aus der Idee eine konkrete Veranstaltung geworden. Der Termin stand auch fest und so ging es an die Planung und Durchführung. Über Facebook wurde die Veranstaltung recht schnell publik und die ersten Anmeldungen trudelten ein. Dass es am Ende 62 Haushalte waren, zaubert Luisa ein Strahlen ins Gesicht. Nie im Leben hätte sie mit solch einer Resonanz gerechnet.

 

Anmeldeschluss war am vergangenen Dienstag 10.September und dann konnte sie die Liste vollständig herausgeben. Versehen mit einem Dorflageplan und Nummern der Beschicker wurde dies auch gleich im Internet veröffentlicht. Die Besucher konnten sich die Pläne an den jeweiligen Ständen auch mitnehmen, um sich zu orientieren wo was zu finden war. Zwei offizielle Verköstigungsstände gab es im „Oberdorf“ bei der solidarischen Gemeinschaft mit Kaffee und Kuchen und im Unterdorf beim „Gasthaus am Eck“ mit Markus Hägele. Aber auch Stände boten die Möglichkeit gegen eine Spende sich eine Grillwurst zu ergattern.

 

Es war ein wunderbares Dorfbild zu sehen, wie die Menschen, mit den Plänen und Stiften dastanden und abhakten wo sie bereits gewesen sind. Manch einer bemerkte, „Ich wusste gar nicht, wie groß Reute ist“. Der ein oder andere klagte über Fußschmerzen, dank der zurückgelegten Strecke. Im Gespräch mit den Standausstellern konnte man nur positives mitnehmen. 95% der Aussteller waren sich sicher, dass sie im kommenden Jahr wieder dabei sein wollen. Sicher werden da noch weitere hinzukommen. Ebenso signalisierten viele, dass sie im kommenden Jahr Luisa unterstützen wollen, damit nicht die ganze Arbeit an ihr hängen bleibt. Ideen kamen, was man verbessern kann, um noch mehr kauffreudige nach Reute zu locken.

 

Das Wetter ist für das kommende Jahr auch schon mal mit gebucht, denn so macht die ganze Veranstaltung noch mehr Spaß. Ein ganz großer Dank geht an Luisa, dass sie den Schritt gewagt hat - da waren sich alle unisono einig.

 

Text und Bilder von Steffi Rist

 

 

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