Leserbrief 300.jpgBad Wurzach (Leserbrief) - Zu den Artikeln vom 18.04.20 : "Auch der Ramadan wird besonders" und vom 23.04.20 : "Kein öffentlicher Aufruf durch Stadt und Kirchen zum Fastenbeten der Muslime."

 

Vielen Dank Frau Bürgermeisterin Scherer !!!

 

 

Ich freue mich, dass sie nicht so Türkenaffin sind wie die Schwäbische Zeitung und sich nicht von dem Karaismailoglu instrumentalisieren lassen.

 

In Zeiten der schrecklichen Corona- Pandemie ist es selbstverständlich dass das Fastenbrechen nur in häuslicher Gemeinschaft stattfinden kann. Auch die Christen haben ihr Osterfest nicht in der üblichen Form feiern können und die jüdischen Glaubensgemeinschaften haben ihr Pessach-Fest an Ostern nicht wie gewohnt gefeiert.

 

Allerdings machen Christen und Juden darum wenig Aufhebens und einen Artikel mit dem Foto einer Männergemeinschaft in der Frauen nicht vorkommen braucht es auch nicht.

 

Ich glaubte für Aussagen wie in diesem Artikel sei der Moscheeverein zuständig. Es ist ziemlich anmaßend von Karaismailoglu zu glauben er spräche für alle Türken von Bad Wurzach. Keineswegs, alles ist Kalkül und es ist der Versuch der Instrumentalisierung.

Ich kenne keinen Deutschen der von sich behaupten würde ein Freund von Karaismailoglu zu sein. Prominente lassen sich schon lange nicht mehr von ihm instrumentalisieren. Außer dem Konsul von Stuttgart, der kommt immer, vor allem dann, wenn Karaismailoglu in einem Zeitungsartikel behauptet, deutsche Rassisten und Rechtsradikale hätten eine Türkenfahne gestohlen.

 

Nun hat der Karaismailoglu eine Idee für seine Ziele. Öffentlicher Aufruf zum Fastenbeten der Muslime.

Gerne, aber nur wenn die DITB Moscheegemeinden nachweisen das sie nicht aus der Türkei von Erdogan, Diyanet und AKP gesteuert werden.

Die Bundesländer haben bereits die finanziellen Zuwendungen gekürzt oder ganz eingestellt.

Gerne, wenn in den DITIBp Moscheen Imame auf Deutsch predigen.

Gerne, wenn in den DITIB Moscheen Erdogans Kriege nicht mehr verherrlicht werden.

Gerne, wenn sie unsere 2000 Jahre alte, jüdische und christliche Kultur und Tradition respektieren, so wie sie unseren Respekt für den Islam erwarten. Wir brauchen einen moderaten europäischen Islam.

 

Solange das nicht der Fall ist und wir einen politischen Islam haben und die Deutungshoheit des Islam aus dem 800 Jahrhundert nach Christus ist, wird keine Kirchenglocke die Muslime zum Gebet rufen und kein Muezzin von den Kirchtürmen rufen.

 

Jürgen Bimber
Arnach

 

Ihr Leserbrief zu diesem Thema

 

 

 

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