Leserbrief 300.jpg Bad Wurzach (Leserbrief) - W. Weiß stellt die Frage, woher denn all die vielen Milliarden, die sich inzwischen in den Billionenbereich summieren, kommen sollen, die nicht nur mit der Gießkanne, sondern mit Feuerwehrschläuchen verteilt werden.

Lösungen sind dafür durchaus angedacht: Zwangshypotheken auf alle Immobilien. Auch ein Griff in die Rücklagen der Rentenkasse ist nicht ausgeschlossen.

 

 

Unmöglich höre ich da viele gutgläubige Schafe, die nicht hinter dem Ofen hervorzulocken sind, rufen, weil es uns ja (noch) so gut geht.

Doch gefehlt, Ihr ahistorisch Lebenden: Als die damalige Bundesregierung sich bemüßigt fühlte,

„Wiedergutmachung für nationalsozialistisches Unrecht“ an Jugoslawien zu bezahlen (Ungeachtet Hunderttausender enteigneter, ihrer Heimat beraubter, in Lagern gequälter und auch ermordeter Volksdeutscher und kriegsgefangener deutscher Soldaten durch die Kommunisten unter Tito ab Ende 1944), wurde diese Zahlung mit einem Griff in die Rentenkasse der deutschen arbeitenden Bevölkerung finanziert.

 

 

Zu den von W. Weiß angesprochenen Freiheitsrechten
Wie geht es weiter, sollte ein wirksamer Impfstoff entwickelt werden?
Kommt dann die allgemeine gesetzliche Impfpflicht? Natürlich nein?

Aber wer seine Kinder in den Kindergarten oder die Schule schicken will oder muss, dem wird der Impfnachweis abverlangt werden. Gleiches könnte für das Besteigen eines Flugzeugs oder ganz generell für Auslandsreisen gelten. Dies ohne Rücksicht auf mögliche Nebenwirkungen bis hin zum Tode von Geimpften. Auch der Arbeitgeber könnte die Anstellung vom Impfnachweis abhängig machen. Alles nur Schwarzmalerei? In einigen Staaten der USA aber bereits Realität (Noch nicht gegen das Coroanvirus mangels Impfstoff, aber gegen verschiedene andere Viren).

 

Diese gesetzliche, strafbewehrte Impfpflicht gegen die Pocken mit Massenimpfungen der Kinder in den Schulen gab es bei uns bis 1976. Auch die Pockenschutzimpfung war nicht ungefährlich, wenn auch die Zahl schwerer Folgeschäden mit der Verbesserung der Impfstoffe zurückging, waren es auf

 

1 Million Geimpfte doch 1300 schwere Schäden und 1 Todesfall. Andere weniger gefährliche Eingriffe in unsere Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit bestanden bis vor wenigen Jahren oder bestehen noch heute: das jährliche Zwangsröntgen für Lehrer, Erzieher, Beschäftigte im Lebensmittelbereich oder Gesundheitsbereich.

 

 

Kluge Politiker haben auch andere Lösungen zum Schutz der Wirtschaft vorgeschlagen. So könnte man die Rentner- und sonstige Versorgungsbezügegeneration zu deren Schutz einfach wegsperren. Um diesen Personenkreis, falls man ihn doch mal in die Öffentlichkeit raus lässt, unschwer identifizieren zu können, könnte man diese Personen verpflichtend mit einem Stern kennzeichnen. Der sollte aus historischen Gründen und in Anbetracht der politischen Realität grün oder rot und nicht gelb sein.

 

Wie sieht es mit der Überwachung zur Vorbeugung gegen die Coronainfektion aus. Wird die Überwachungsapp zwangsaufgespielt? Besteht dann eine bußgeldbewehrte Mitführungspflicht für Geräte mit dieser App, denn ohne mitgeführtes Gerät ist die Überwachung nicht möglich?

 

 

Man kann W. Weiß mit den Worten von H. Heine nur beipflichten: „Denk´ ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht:“

Aber auch das alte Kirchenlied „Wach auf, wach auf du deutsches Land, du hast zu lang‘ geschlafen“ gibt uns einen dringenden Fingerzeig für die Zukunft.

Hans-Joachim Schodlok
Dietmanns

 

Ihr Leserbrief zu diesem Thema

 

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