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Ravensburg (sk) – Das Corona-Virus breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus. Um eine Überlastung in den Kliniken zu vermeiden, rücken benachbarte Landkreise auch in Oberschwaben im Kampf gegen das Corona-Virus näher zusammen. Durch eine gute Vernetzung in der Patientensteuerung und fachlichem Informationsaustausch soll eine optimale Behandlung für alle Patienten erreicht werden. Bild: Dr. Ulrike Korth, Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin an der Oberschwabenklinik leitet die im März gegründete „Überregionale Arbeitsgruppe Intensivmedizin“.

landkreis ravensburgKreis Ravensburg – Im Landkreis Ravensburg werden derzeit alle Vorbereitungen getroffen, um nötigenfalls eine große Zahl an Corona-Patienten versorgen zu können. Die Oberschwabenklinik und die Fachklinik Wangen suchen daher Freiwillige, die bei deren Versorgung helfen könnten. Gesucht sind Menschen mit einer Ausbildung oder Erfahrungen im Medizin- oder Pflegebereich, die einspringen könnten, um das Stammpersonal zu entlasten und zu unterstützen.

01corona desinfektionKreis Ravensburg - Wie das Landratsamt Ravensburg soeben mitteilte gibt es 417 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Ravensburg, davon 211 Männer und 206 Frauen. 119 Personen sind wieder gesund, 4 sind verstorben. (Stand 04.04.20, 15:00 Uhr).


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Kreis Ravensburg - In stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung oder Suchthilfe-Kliniken leben viele Menschen aus der Corona-Risikogruppe unter einem Dach. Bei der zentralen Verteilung von Schutzausrüstung müssen sie darum weit oben auf der Prioritätenliste stehen, fordert das diakonische Sozialunternehmen Die Zieglerschen.

01corona desinfektionKreis Ravensburg - Wie das Landratsamt Ravensburg soeben mitteilte gibt es 390 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Ravensburg, 98 der Infizierten gelten inzwischen wieder als gesund. Drei Patienten sind mittlerweile leider verstorben. (Stand 02.04.20, 16:15 Uhr).

Pressemeldung des Landratsamts Ravensburg

 

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Kreis Ravensburg - Wie das Landratsamt Ravensburg gestern mitteilte gibt es 365 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Ravensburg, 67 der Infizierten gelten inzwischen wieder als gesund. Eine Corona-Infektion endete tödlich. Am stärksten betroffen ist die Stadt Ravensburg mit 84 bestätigten Infektionen, gefolgt von Wangen (57 bestätigte Infektionen), Leutkirch (24 bestätigte Infektionen) und Insy im Allgäu sowie Bad Waldsee mit jeweils 21 bestätigten Infektionen. (Stand 31.03.20, 15 Uhr).

osk 200Landkreis Ravensburg - In den Häusern der Oberschwabenklinik gilt angesichts der Corona-Krise ein generelles Besuchsverbot. Damit sollen sowohl die Patienten als auch die Beschäftigten vor Infektionen, die von außen ins Haus getragen werden, geschützt werden.

osk 200Ravensburg - Auch die Oberschwabenklinik verzeichnet in ihren Häusern mittlerweile eine steigende Zahl von Corona-Patienten. Mittlerweile sind die Vorbereitungen auf einen noch größeren Zustrom abgeschlossen. Um größere Kapazitäten sowohl an Betten als auch an Personal für Corona-Infizierte vorzuhalten, werden planbare Behandlungen und Eingriffe nur noch in medizinisch dringlichen Fällen vorgenommen.

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Kreis Ravensburg - Verschiedene Gesundheitsämter im Land haben am 22. März erfahren, dass rund 2.000 Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis zu einem Teil nicht mehr verwertbar seien. Das Gesundheitsministerium hat sich deshalb mit den betroffenen Landkreisen auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt.

Baden-Württemberg - Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobel in einer Pressekonferenz heute Nachmittag bekannt gaben, werden die Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Epidemie in Baden-Württemberg weiter ausgebaut. Grund für diesen Schritt seien die weiter stark steigenden Infizierten Personen und Todesfälle, aber auch die Tatsache, dass sich leider viele Menschen nicht an die zuvor getroffenen Maßnahmen gehalten hatten.

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Wangen - "Wir bleiben für Euch da. Bitte bleibt für uns zu Hause" appellieren Pflegekräfte und Ärzte der Intensivstatin am Westallgäu-Klinikum in Wangen an die Bevölkerung. Während die Menschen draußen dazu beitragen sollen, dass sich das Coronavirus möglichst nur  langsam verbreitet, bereiten sich die Teams im Klinikum auf die Aufnahme auch einer größeren Zahl von Coronapatienten vor.

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