04haser schule aichstetten

Aichstetten - Beim Besuch des Abgeordneten in Aichstetten, bei der die CDU zu einer Diskussion über das Schulkonzept und die Neuorganisation der Schülerbetreuung eingeladen hatte, stellte Raimund Haser eine Idee vor, wie die Gemeinde eine neue Stelle zur Einführung einer Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergarten einrichten könnte. Die finanziellen Mittel hierzu würden durch das Gute-Kita-Gesetz des Bundes bereitgestellt. Bild (v.li.): Jugendbeauftragter Martin Buchmann, Gemeinderäte Claudia Franzesko und Reiner Sachs, MdL Raimund Haser, CDU-Ortsvorsitzender Josef Gretzinger und Schulleiter Hartmut Forstner.

 

Bürgermeister Dietmar Lohmiller stellte die Planungen der Gemeinde vor. Bereits vor den Kommunalwahlen habe man ein neues Schulkonzept erarbeitet. Die Standortfrage sei entschieden, die Grundschule zieht um und die U3-Betreuung werde in das bisherige Grundschulgebäude verlagert. Dabei betonte er die Verantwortung, die alle Beteiligten, Eltern, Gemeinde, Kirchengemeinde und Schule, für die Kinder vom Kindergarten bis zur 4. Klasse zu tragen hätten. Hierzu gehöre ein schlüssiges und verlässliches Betreuungskonzept, das der Gemeinderat beschlossen habe. Dies beinhaltet auch eine pädagogische Konzeption und die Unterstützung der Mitarbeiter im Ehrenamt durch eine neue pädagogische Fachkraft. Ziel sei es dadurch, eine Schulkinder- und Ferienbetreuung ab 2020 auf die Beine zu stellen. Schwierig sei es allerdings, das entsprechende Personal zu finden. Es fehlten dafür die „Köpfe“.

 

MdL Haser machte deutlich, dass sich die Lebenswirklichkeit gegenüber der Zeit vor der Jahrtausend-wende sehr verändert habe. Die Eltern erwarten heute, dass ihre Kinder von morgens bis nachmittags in Einrichtungen betreut werden, von der U3-Betreuung und Kindergarten, aber auch während der Grundschulzeit. Er begrüßte, dass sich die Gemeinde Aichstetten sich frühzeitig nach dem Beschluss der Schließung der Werkrealschule nach dem Schuljahr 2020/21 Gedanken, wie es mit dem Schulbetrieb weitergehe, gemacht habe. Eine verlässliche Planung sei für die Eltern und die Kinder sehr wichtig.

 

Raimund Haser könnte sich vorstellen, dass für Aichstetten eine Unterstützung einer Personalstelle für eine pädagogische Konzeption zur Einführung einer Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergarten in Frage käme. Hierfür stehen finanzielle Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz im Umfang von 100.000 Euro pro Jahr, für mindestens zwei Jahre zur Verfügung. Auch das Land fördere die flexible Betreuung der Kinder in den nächsten Jahren. Die Schulleiterstellen werden besser vergütet, insgesamt 20 Millionen Euro jährlich. Der Bildungsanteil im Haushaltsplan liege bei 24,1 Prozent.

 

In der anschließenden Diskussion stellte Haser nochmals klar, dass durch den Beginn der sogenannten Regionalen Schulentwicklung die Schließung der Werkrealschule in Aichstetten nicht mehr rückgängig zu machen sei. Die neue Initiative von Ministerin Eisenmann gelte erst ab 2020. Bei der Möglichkeit eine neue Stelle einzurichten, müsse, so Bürgermeister Lohmiller, sehr genau überlegt werden, ob dieses Modell in Aichstetten sinnvoll und durchführbar sei. Dies könne jetzt noch nicht beurteilt werden.

 

Auch der CDU-Ortsvorsitzende Josef Gretzinger nimmt dies als Hausaufgabe für die weiteren Planungen für die Gemeinderatsarbeit mit ins neue Jahr. Dies müsse ergebnisoffen zwischen allen Beteiligten diskutiert werden. Er bedankte sich bei Raimund Haser für seine Arbeit und Einsatz für seinen Wahlkreis, der einen guten Draht zu den Bürgern habe und sich um deren Anliegen kümmere.

 

 

Pressemitteilung der CDU Aichstetten, Josef Gretzinger

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