21mdb muellerBerlin/Ratzenried - Wer soll nach Deutschland kommen dürfen und wer nicht? „Eins ist klar: Wir brauchen eine Zuwanderung, die Deutschland nützt und nicht schadet. Und dafür brauchen wir klare Regelungen. Für diese Regelungen sorgen wir mit dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz“, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Müller im Rahmen eines Gespräches mit Norbert Güthling, dem Vorstand des Humboldt-Instituts in Ratzenried (Landkreis Ravensburg), und Lennart Güthling, dem Geschäftsführer des Instituts. Bild: Bundestagsabgeordneter Axel Müller zu Besuch beim Humboldt-Institut auf Schloss Ratzenried. Von links nach rechts: Lennart Güthling, Axel Müller MdB, Norbert Güthling.

 

Müller, der Mitglied sowohl im Rechtsausschuss als auch im Innenausschuss ist, stellte auf Schloss Ratzenried die Eckpunkte des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes vor. Es wurde vor kurzem vom Bundeskabinett verabschiedet und wird nun im Bundestag diskutiert. „Qualifizierte Fachkräfte, die nach Deutschland kommen möchten, um zu arbeiten – das ist eine Zuwanderung, die uns nützt. Wir haben hier in der Region bereits einen spürbaren Fachkräftemangel, der sich in absehbarer Zeit noch verschärfen wird. Hier gilt es, Abhilfe zu schaffen.

Aber auch Sprachschüler, die genügend finanzielle Mittel nachweisen können, müssen nach Deutschland kommen können, um Deutsch zu lernen. Auch das ist eine Zuwanderung, die uns nützt. Und diese erwünschte Zuwanderung werden wir mit dem Gesetz erleichtern. Wir lassen uns dabei von dem Grundsatz leiten, dass die Fachkräftezuwanderung sich nicht nur am kurzfristigen Bedarf der Wirtschaft orientieren darf, sondern auch die langfristigen gesellschaftlichen Folgen im Blick haben muss“, erklärte Müller.

 

Das Gespräch war auf Anregung von Norbert Güthling zustande gekommen. Das Humboldt-Institut bietet Deutschkurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Führungskräfte an. „Der Anspruch des Humboldt-Instituts ist es, die besten Deutschkurse anzubieten und Kursteilnehmer zu einem schnellen Lernerfolg zu führen. Diesen Ansatz verfolgen wir seit über 40 Jahren und durften bereits mehr als 70.000 Teilnehmer aus über 160 Ländern an unseren Schulen begrüßen. Damit gehört das Humboldt-Institut zu den größten und erfahrensten Schulen für Deutsch als Fremdsprache“, schilderte Norbert Güthling. Die zunehmend restriktivere Vergabe von Visa an ausländische Sprachschüler, die nicht aus der EU kommen, bereitet dem Vorstand des Instituts Sorgen. „Das ist für uns eine Existenzfrage“, betonte er.

 

Umso mehr erfreuter zeigte sich Norbert Güthling über den von Axel Müller vorgestellten Gesetzentwurf. „Der Gesetzesentwurf ist in der Tat sehr erfreulich.“ Er dankte dem Abgeordneten für seine Bereitschaft, sich mit der Visaproblematik für Sprachkursteilnehmer und Schüler zu beschäftigen.

„Das ist für mich selbstverständlich. Gesetze werden ja nicht für Juristen gemacht, sondern für die Praxis. Die Anregungen aus der Praxis und aus meinem Wahlkreis nehme ich gerne entgegen. Im Fall des Humboldt-Instituts habe ich bereits einen Brief an das Innenministerium geschrieben, in dem ich die Hinweise von Herrn Güthling weitergebe“, sagte Axel Müller nach dem Gespräch.

 

Pressemitteilung Axel Müller MdB

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